Domgemeinde St. Petrus

Domgemeinde St. Petrus

Fusion 2018, Gemeindesymbol und mehr

Beim Gottesdienst zum Begegnungsfest wurde in Liebfrauen das neue Gemeindesymbol vorgestellt

Symbol für die neue Domgemeinde: ein bzw. fünf Kerzenständer

Die Idee zu diesem Kerzenständer ist im Rahmen der Überlegungen zur Gemeindefusion entstanden. Neben der Grundsteinlegung im Januar mit der Zeitkapsel suchten wir von den Gremien der Gemeinde ein für alle sichtbares Zeichen unserer Gemeinschaft.
Wir suchten nach einem Symbol, das das Gemeinsame genauso repräsentiert wie auch das Individuelle der Gemeinden.
Das Symbol sollte ein gut erkennbares und inhaltlich passendes Zeichen für unsere neue Domgemeinde sein.
In Zusammenarbeit mit Herrn Haunhorst entstand die Idee eines Kerzenständers.

Fünf Ständer für die fünf Gemeinden, die zur neuen Domgemeinde zusammen kommen.
Fünf Ständer, die alleine stehen können, als Zeichen für die Einzigartigkeit und die vielen individuellen Dinge einer jeden Gemeinde, für ihre Selbstständigkeit.
Fünf identische Ständer als Zeichen der Gemeinschaft und der Partnerschaft miteinander.
Jeder Ständer hat fünf Seiten, die zeigen sollen, dass jede Gemeinde ein Teil der anderen ist.

Zu unterscheiden sind sie an den individuellen Farben. Oben am Holzsockel befindet sich an jedem Teil ein Glasstreifen in einer der Farben rot, orange, blau, gelb und grün.

Rot = Dom
Die Kerze für die Domkirche.
Sie kommt auf den Leuchter mit dem roten Streifen. Rot steht für die Liebe, das Herz.
Überall im Dom findet man das Herz als Symbol für Nils Stensen, einen berühmten Arzt und Priester. Auch unser Bischof trägt das Herz in seinem Wappen.
Das Herz erinnert uns an unseren Auftrag einander und Gott zu lieben. Es verdeutlicht auch, dass wir als Gemeinde und der Bischof und das Domkapitel im Dom wirken.

Gelb = St. Barbara
Die Kerze für die St. Barbara Kirche.
Sie kommt auf den Leuchter mit dem gelben Streifen.
Die Farbe gelb kommt im Innenraum der St. Barbara Kirche an allen Wänden vor.
Gelb steht auch für das Licht, welches durch die bunten Steine in den Kirchenraum dringt.

Blau = Liebfrauen
Die Kerze für diese Kirche: die Liebfrauen-Kirche.
Sie kommt auf den Leuchter mit dem blauen Streifen.
Blau ist die Farbe der Gottesmutter Maria, der diese Kirche gewidmet ist.
Das Blau findet sich in unserer Kirche aber auch an einer anderen Stelle wieder. Ein blaues Licht erstrahlt über dem Taufbecken. Es erinnert uns daran: Als Getaufte sind wir alle dazu berufen, seine frohe Botschaft zu leben.

Orange = Herz Jesu
Die Kerze für die Herz Jesu Kirche.
Sie kommt auf den Leuchter mit dem orangen Streifen.
Orange entsteht, wenn man rot und gelb mischt.
Die Herz Jesu Kirche gehört ab 2006 zur Domgemeinde mit den Kirchen Dom und St. Barbara.
Beim Betreten der Kirche fallen dem Besucher sofort die Kreuzigungsgruppe und die Buntglasfenster hinter dem Altar auf. Auf einem Fenster ist ein Mosaik, das Leo Dehon abbildet. Dieser gründete 1878 die Kongregation der Herz-Jesu-Priester.

Grün = St. Matthias
Die Kerze für St.-Matthias-Kirche in Pye.
Die Kerze kommt auf den Leuchter mit dem grünen Streifen.
Das Grün passt gut zu uns, denn wir sind die Gemeinde im Grünen. Dafür steht auch unsere Kirche: sie ist einem Zelt nachempfunden. Das steht dafür, dass wir als Volk Gottes nicht am Ziel sind, sondern auf dem Weg in Sein Reich.

Hier finden sich die Termine und Schritte auf dem Weg zur neuen Domgemeinde

01.01.2018: Fusion zur Kath. Kirchengemeinde St. Petrus Dom
mit den Kirchen Dom St. Petrus, Herz Jesu, Liebfrauen, St. Barbara, St. Matthias

Beide Pfarrgemeinderäte bilden den Pastoralausschuss und die drei Kirchenvorstände bilden den Verwaltungsausschuss (bis zur Neuwahl im November 2018)

14.01.2018: Festgottesdienst zum Start der neuen Domgemeinde
9.45 Uhr im Dom


Zeitkapsel










28.01.2018: Verabschiedung von Pfarrer Zbigniew Kadziela
10.30 Uhr in Liebfrauen

Februar 2018: Die neue Gottesdienstordnung für die Kirchen der neuen Pfarrei tritt in Kraft

01.03.2018: Pastor Anton Sinningen beginnt als Pastor zur Mitarbeit

09.06.18: Gemeinsames Gemeindefest in Liebfrauen, Eversburg

11.11.2018: Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen
Wahl eines Kirchenvorstandes und eines Pfarrgemeinderates

Das aktuelle Pfarrteam im Bild:






„Ihre Stimme ist uns wichtig!“
Umfrage zu den Gottesdiensten ausgewertet

Für alle, die es genauer wissen möchten: Hier finden sich die Ergebnisse mit allen Zahlen und Textantworten.

Ihre Stimme ist uns wichtig! Das sagten sich die Mitglieder des „Arbeitskreises Gottesdienste der neuen (!) Domgemeinde“ und stellten eine Umfrage zu den Gottesdiensten zusammen. Denn zum 1. Januar 2018 werden sich St. Petrus (mit den Kirchen Dom, St. Barbara und Herz Jesu), sowie Liebfrauen in Eversburg und St. Matthias in Pye zu einer Pfarrei zusammenschließen.

Im Zuge dieser neuen Pfarrei geht es darum, so vieles wie möglich zu bewahren, was den Gemeindemitgliedern wichtig und ans Herz gewachsen ist. Notwendig werden im Zuge der Zusammenlegung aber sicher auch Überlegungen zur zukünftigen Gottesdienstordnung. Gespräche zu diesem Thema bewegen die Menschen in den Gemeinden, den Gruppen und Verbänden.

644 Fragebögen kamen zurück

Gesagt – getan: Der gemeinsame Arbeitskreis aus allen drei Pfarreien entwickelte einen Fragebogen, dessen Ergebnisse bei der Ausgestaltung der zukünftigen Gottesdienstangebote einbezogen werden sollen. Der Fragebogen lag im Oktober in den Kirchen aus. Er konnte im Internet runtergeladen werden und wurde in den Gruppen und auf den Treffen der Gemeinde ausgefüllt. Die Gottesdienstbesucher dankten für diese Möglichkeit der Mitsprache, indem sie 644 Fragebögen ausfüllten und zurückgaben. Zwischenzeitlich wurden die Ergebnisse erfasst und ausgewertet.

Die Auswertung der Umfrage brachte deutliche Ergebnisse: Am meisten besucht sind die Sonntagsgottesdienste und Vorabendmessen; Werktagsmessen spielen nur eine untergeordnete Rolle – zumindest in Zahlen. Bei der Wahl der Kirche bildet zudem die Wohnortnähe ein wichtiges Kriterium. Häufig ist in diesem Zusammenhang von „Heimat“ die Rede. Der Kirchturm und die Gemeinde selbst haben offenbar auch heute noch eine starke identitätsstiftende Kraft.

Deutliche Ergebnisse: Sonntag, Wohnort, „Heimat“!

An Feiertagen – Weihnachten ist ein aktuelles Beispiel - wird auch schon einmal der Dom der „Heimatkirche“ vorgezogen. Der Kreis der Personen, die dieses in der Umfrage angaben, ist allerdings sehr überschaubar. Aus Erfahrung ist gewiss, dass viele Menschen den Dom als „immer passend“ empfinden. Die „Wanderer“ jedenfalls schätzen die besondere Feierlichkeit, die hochwertige musikalische Gestaltung oder die dann passendere Uhrzeit zum Beispiel in der Kathedralkirche.

Die Mehrheit der Rückmeldenden ist weiblich und in fortgeschrittenem Alter. Verständlichkeit der Verkündigung im Sinne von guter Akustik ist vielen folgerichtig wichtig. Eine ansprechende Qualität der Predigt wird ebenso geschätzt wie eine feste Bezugsperson vor Ort – zum Beispiel in Form eines bekannten Priesters. Klarer Punktsieger bei der Beschaffung von Informationen zu den Gottesdiensten und zum Gemeindeleben ist der Pfarrbrief. Ein unverzichtbares Kommunikationsmedium in der Gemeinde.

Jugendliche fürchten offenbar, dass ihre Antworten nicht ernst genommen werden. Eine Frage des Vertrauens und der Beziehungen, die nicht unterschätzt werden darf. Das gilt sicher auch für die Erwartungen, die an eine solche Befragung gerichtet werden. Die Ergebnisse können die zukünftigen Planungen bei der Neugestaltung des Gottesdienstangebotes unterstützen; aber – der Glaubwürdigkeit halber sei das hinzugefügt - es werden auch andere Kriterien noch eine Rolle spielen müssen wie etwa die Gottesdienstangebote im Innenstadtbereich von Osnabrück.

Ein Ergebnis steht jetzt schon fest: Ein dickes „Danke!“ an alle, die sich an der Umfrage beteiligt haben! Und die dankten – wie gesagt – auch durch schriftliche Anmerkungen dem Arbeitskreis für die Möglichkeit, sich einzubringen.

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