Pfarrei Dom St. Petrus
mit den Kirchen Dom St. Petrus, Herz Jesu, Liebfrauen, St. Barbara und St. Matthias

Pfarrei Dom St. Petrus

Hinweise zur derzeitigen Situation

Aufgrund des staatlichen Versammlungsverbotes müssen alle gemeindlichen Veranstaltungen und Treffen abgesagt werden. Unsere Gemeindehäuser bleiben bis auf weiteres geschlossen. Es dürfen auch keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden. Daher werden wir auch leider die Kar- und Osterfeiertage nicht öffentlich begehen können. Unsere Priester feiern die heilige Messe stellvertretend für unsere Gemeinden. Sie können gerne Ihre Gebetsanliegen telefonisch über die Pfarrbüros oder die Seelsorger*innen mitteilen. Wir nehmen sie mit in das Gebet.

Bischof Franz-Josef Bode wird sonntags um 11:00 Uhr sowie montags bis freitags um 19:00 Uhr im Dom Messe feiern. Zu diesen Gottesdiensten werden bewusst auch die Domglocken geläutet, auch wenn eine direkte Teilnahme an der Feier nicht möglich ist. Die Gottesdienste aus dem Dom können Sie per livestream über die Homepage des Bistums mitfeiern (www.bistumosnabrueck.de). Unser Bischof sagt dazu: "Ich lade damit alle im Bistum zu einer neuen Form der Gottesdienstgemeinschaft ein."

Wir sind weiterhin für Sie da: Zu den Öffnungszeiten der Pfarrbüros am Dom, in Liebfrauen, St. Barbara und St. Matthias sind wir telefonisch und per Mail für Sie ansprechbar. Auch die Mitglieder unseres Pastoralteams stehen für seelsorgliche Gespräche zur Verfügung (Öffnungszeiten und Kontaktdaten finden Sie hier). Die Kirchen sind voraussichtlich auch weiterhin zu den üblichen Zeiten geöffnet: zum Verweilen, persönlichen Gebet oder dem Entzünden einer Kerze. Zu den Beichtzeiten ist ein Priester für Sie in der Kirche anwesend. Nutzen Sie diese Zeiten für ein persönliche Gespräch oder die Beichte.

Auch wenn wir uns zurzeit in unseren Kirchen nicht zum gemeinsamen Gebet treffen können, kann jeder für sich beten an jedem Ort. Denn nicht nur unsere Kirchen sind Gotteshäuser, sondern jede und jeder von uns:
"Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?" fragt Paulus im 1. Korintherbrief. Wir können im Gebet untereinander verbunden bleiben, auch wenn wir nicht am gleichen Ort sind, sondern jeder zuhause betet. Wir laden ein jeden Tag um 18:00 Uhr als Zeichen der Verbundenheit getrennt und doch gemeinsam das Vater Unser zu beten.

Für das häusliche Gebet finden Sie im Gotteslob zahlreichen Anregungen (zum Beispiel unter den Nummern 1 bis 29 oder 672-684). Stöbern Sie gerne darin. Sicher werden Sie etwas Passendes für sich finden. Oder nutzen Sie die zahlreichen medialen Angebote im Fernsehen, im Radio und im Internet. Zünden Sie doch auch dazu eine Kerze an und schaffen Sie ein wenig Gottesdienstatmosphäre zuhause.

Vielleicht kennen Sie jemanden, der allein ist oder unter Einsamkeit leidet. Auch wenn ein Besuch nicht möglich ist, freut er oder sie sich über einen Anruf, einen schriftlichen Gruß oder eine SMS.

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