Domgemeinde St. Petrus

Domgemeinde St. Petrus

Fusion 2018, Gründungsgottesdienst und mehr

Hier finden sich die nächsten Termine und Schritte auf dem Weg zur neuen Domgemeinde

01.01.2018: Fusion zur Kath. Kirchengemeinde St. Petrus Dom
mit den Kirchen Dom St. Petrus, Herz Jesu, Liebfrauen, St. Barbara, St. Matthias

Beide Pfarrgemeinderäte bilden den Pastoralausschuss und die drei Kirchenvorstände bilden den Verwaltungsausschuss (bis zur Neuwahl im November 2018)

14.01.2018: Festgottesdienst zum Start der neuen Domgemeinde
9.45 Uhr im Dom


Zeitkapsel










28.01.2018: Verabschiedung von Pfarrer Zbigniew Kadziela
10.30 Uhr in Liebfrauen

Februar 2018: Die neue Gottesdienstordnung für die Kirchen der neuen Pfarrei tritt in Kraft

01.03.2018: Pastor Anton Sinningen beginnt als Pastor zur Mitarbeit

09.06.18: Gemeinsames Gemeindefest in Liebfrauen, Eversburg

11.11.2018: Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen
Wahl eines Kirchenvorstandes und eines Pfarrgemeinderates

Das aktuelle Pfarrteam im Bild:






„Ihre Stimme ist uns wichtig!“
Umfrage zu den Gottesdiensten ausgewertet

Für alle, die es genauer wissen möchten: Hier finden sich die Ergebnisse mit allen Zahlen und Textantworten.

Ihre Stimme ist uns wichtig! Das sagten sich die Mitglieder des „Arbeitskreises Gottesdienste der neuen (!) Domgemeinde“ und stellten eine Umfrage zu den Gottesdiensten zusammen. Denn zum 1. Januar 2018 werden sich St. Petrus (mit den Kirchen Dom, St. Barbara und Herz Jesu), sowie Liebfrauen in Eversburg und St. Matthias in Pye zu einer Pfarrei zusammenschließen.

Im Zuge dieser neuen Pfarrei geht es darum, so vieles wie möglich zu bewahren, was den Gemeindemitgliedern wichtig und ans Herz gewachsen ist. Notwendig werden im Zuge der Zusammenlegung aber sicher auch Überlegungen zur zukünftigen Gottesdienstordnung. Gespräche zu diesem Thema bewegen die Menschen in den Gemeinden, den Gruppen und Verbänden.

644 Fragebögen kamen zurück

Gesagt – getan: Der gemeinsame Arbeitskreis aus allen drei Pfarreien entwickelte einen Fragebogen, dessen Ergebnisse bei der Ausgestaltung der zukünftigen Gottesdienstangebote einbezogen werden sollen. Der Fragebogen lag im Oktober in den Kirchen aus. Er konnte im Internet runtergeladen werden und wurde in den Gruppen und auf den Treffen der Gemeinde ausgefüllt. Die Gottesdienstbesucher dankten für diese Möglichkeit der Mitsprache, indem sie 644 Fragebögen ausfüllten und zurückgaben. Zwischenzeitlich wurden die Ergebnisse erfasst und ausgewertet.

Die Auswertung der Umfrage brachte deutliche Ergebnisse: Am meisten besucht sind die Sonntagsgottesdienste und Vorabendmessen; Werktagsmessen spielen nur eine untergeordnete Rolle – zumindest in Zahlen. Bei der Wahl der Kirche bildet zudem die Wohnortnähe ein wichtiges Kriterium. Häufig ist in diesem Zusammenhang von „Heimat“ die Rede. Der Kirchturm und die Gemeinde selbst haben offenbar auch heute noch eine starke identitätsstiftende Kraft.

Deutliche Ergebnisse: Sonntag, Wohnort, „Heimat“!

An Feiertagen – Weihnachten ist ein aktuelles Beispiel - wird auch schon einmal der Dom der „Heimatkirche“ vorgezogen. Der Kreis der Personen, die dieses in der Umfrage angaben, ist allerdings sehr überschaubar. Aus Erfahrung ist gewiss, dass viele Menschen den Dom als „immer passend“ empfinden. Die „Wanderer“ jedenfalls schätzen die besondere Feierlichkeit, die hochwertige musikalische Gestaltung oder die dann passendere Uhrzeit zum Beispiel in der Kathedralkirche.

Die Mehrheit der Rückmeldenden ist weiblich und in fortgeschrittenem Alter. Verständlichkeit der Verkündigung im Sinne von guter Akustik ist vielen folgerichtig wichtig. Eine ansprechende Qualität der Predigt wird ebenso geschätzt wie eine feste Bezugsperson vor Ort – zum Beispiel in Form eines bekannten Priesters. Klarer Punktsieger bei der Beschaffung von Informationen zu den Gottesdiensten und zum Gemeindeleben ist der Pfarrbrief. Ein unverzichtbares Kommunikationsmedium in der Gemeinde.

Jugendliche fürchten offenbar, dass ihre Antworten nicht ernst genommen werden. Eine Frage des Vertrauens und der Beziehungen, die nicht unterschätzt werden darf. Das gilt sicher auch für die Erwartungen, die an eine solche Befragung gerichtet werden. Die Ergebnisse können die zukünftigen Planungen bei der Neugestaltung des Gottesdienstangebotes unterstützen; aber – der Glaubwürdigkeit halber sei das hinzugefügt - es werden auch andere Kriterien noch eine Rolle spielen müssen wie etwa die Gottesdienstangebote im Innenstadtbereich von Osnabrück.

Ein Ergebnis steht jetzt schon fest: Ein dickes „Danke!“ an alle, die sich an der Umfrage beteiligt haben! Und die dankten – wie gesagt – auch durch schriftliche Anmerkungen dem Arbeitskreis für die Möglichkeit, sich einzubringen.

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